Nachruf Pfarrer Hendker

„Lasst die Kirche im Dorf!“ – Nachruf der Schützenbruderschaft Schelsen auf Pfarrer Karl Heinz Hendker

„Lasst die Kirche im Dorf!“ – diese Worte von Karl Heinz Hendker sind in Erinnerung geblieben weit über das Datum hinaus, als sie gesprochen wurden. Es war während seiner Festrede am Festabend zum 100jährigen Jubiläum der Schützenbruderschaft St. Josef, Schelsen, im Jahre 1999. Und er wollte damit nicht sagen, dass einem Dörfler andere Kirchen egal sein sollten oder dass es in einem Dorf nichts anderes als Kirche geben sollte. Nein, mit diesem Satz gab er ein Plädoyer für ein konkret gelebtes Christentum im Miteinander eines Ortes ab. Ein Plädoyer für ein Leben im und mit dem Glauben.

Dieses Plädoyer hat er gelebt, für dieses Plädoyer hat er gelebt. Die Schützenbruderschaft Schelsen trauert um den ehemaligen Ortspfarrer, Glaubensboten und Menschen Karl Heinz Hendker. Und wir schauen auf Karl Heinz Hendker und wollen sein Engagement würdigen, welches auch nach seinem Übergang in den Ruhestand ja weiterging. Wir schauen dabei auf seine liturgische Begleitung am Kirmessonntag als auch auf sein generelles Da-Sein während der Prunk. Wir schauen auf sein authentisches Eintreten für Glaube und Kirchlichkeit. Und wir schauen auf den ungeheuer langen Zeitraum und die Konstanz seines Wirkens in den Gemeinden und im Stadtbezirk nicht nur als Schelsener Präses von 1978 bis 2011.

In Dankbarkeit wollen wir aber auch hoffen in Zuversicht: Auf ein endgültiges Leben bei Gott. Auf den Himmel! Für Karl Heinz Hendker und alle anderen Menschen und Geschöpfe. Danke Karl Heinz Hendker!

Der Vorstand